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Zeidler – die ersten Profi-Imker

Bereits in der Steinzeit sammelten Menschen den Honig wildlebender Bienenvölker – wie einige Naturvölker heute immer noch. Ab dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert kam in Osteuropa und Russland die Waldimkerei (Zeidlerei) auf. Auch heute noch bietet der Wald den Insekten ein reiches Nahrungsangebot. Der mittelalterliche Zeidler (lat. excidere = herausschneiden) trug eine grüne Tracht und über den Schultern eine Armbrust. An einem Seil kletterte er zu den Bienen hoch und schnitt einzelne Bienenwaben heraus. Dabei wurde ein Teil des Bienenvolkes zerstört. In der Regel bauten die Bienen das herausgeschnittene Wabenstück im Folgejahr wieder auf. Die Zeidler bildeten Zünfte mit bestimmten Bräuchen und übten eine niedere Gerichtsbarkeit aus.

1
Willkommen
2
Überlebensstrategie der Honigbiene
3
Nahrungsquellen für die Honigbiene
4
Wie entsteht Honig?
5
Honigernte: Von der Wabe ins Glas
6
Fragen und Antworten rund um den Honig
7
Bienenbehausungen einst und heute
8
Zeidler – die ersten Profi-Imker
9
Farben und Inhaltsstoffe des Honigs
10
Die positive Wirkung des Honigs
11
Qualität und Kontrolle
12
Wie degustiert man Honig?