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Bienenbehausungen einst und heute

Honigbienen bewohnen in der freien Natur leere Baum­höhlen oder bauen ihre Waben unter Felsvorsprüngen. Um den Honig leichter ernten zu können, hielten Men­schen schon vor Jahrhunderten Bienen in verschiedenen Behausungen. In der Schweiz wurden, je nach vorhan­denem Material, Weiden­ oder Strohkörbe, Klotzbeu­ten und diverse Arten von Kästen hergestellt. Ab ca. 1850 begannen die Imker, ihre Bienenbehausungen zum Schutz gegen die Witterung, in geschlossenen Bienen­häusern zu bewirtschaften. Heute wird wieder vermehrt mit mobilen Bienenkästen im Freien geimkert.

Bei ehemaligen Behausungen wie z.B. Strohkörben bestand bei der Honigernte die Gefahr, einen Teil des Bienenvolkes zu zerstören, da die fest eingebauten Waben herausgeschnitten werden mussten. Die heut­zu­tage wiederverwendbaren Holzrahmen können mü­he­los in den Bienenstock hineingehängt und wieder herau­sgenommen werden, sodass das heutige Bienenvolk keinen Schaden nimmt.

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Willkommen
2
Überlebensstrategie der Honigbiene
3
Nahrungsquellen für die Honigbiene
4
Wie entsteht Honig?
5
Honigernte: Von der Wabe ins Glas
6
Fragen und Antworten rund um den Honig
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Bienenbehausungen einst und heute
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Zeidler – die ersten Profi-Imker
9
Farben und Inhaltsstoffe des Honigs
10
Die positive Wirkung des Honigs
11
Qualität und Kontrolle
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Wie degustiert man Honig?